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Was sagt die Rechtsprechung? Hier stellen wir in loser Folge aktuelle Urteile rund um die Veröffentlichung von Webseiten zusammen. Zu Ihrer Information und Sicherheit. 

SEO-Verträge sind Dienstleistungsverträge+-

Das Landgericht Köln hat einen sogenannten SEO-Vertrag über Suchmaschinen­optimierung als Dienst­leistungs­vertrag eingestuft. Diese Einstufung erfolgte anhand der konkret vereinbarten Leistungen. Die Einstufung als Dienst­leistungs­vertrag stellt den Dienstleiter von der Haftung für den Erfolg der Maßnahmen frei. Bei einer Einstufung des Vertrages als Werksvertrag hätte der Leistungsanbieter für die Wirksamkeit bzw. den Erfolg seiner Maßnahmen einstehen müssen.

(LG Köln, AZ 12 O 186/13)

Tracking nur noch mit ausdrücklicher Zustimmung DSGVO-konform+-

Nach einem Urteil vom 15.09.2020 darf das Tracking (Nachverfolgen des Benutzerverhaltens) auf Webseiten erst nach der ausdrücklichen Zustimmung des Besuchers gestartet werden (Opt-in). Das Starten und nachträgliche Abschalten des Trackings (Opt-out) verstößt dem Urteil nach ebenso gegen die Richtlinien der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) wie die Unterschiebung der Zustimmung durch Vorbelegen der Auswahl mit einem "O.K.".

(LG Rostock Az. 3 I 762/19)

Veröffentlichung von Mitarbeitervideos und -fotos+-

Für die Veröffentlichung von Mitarbeitervideos oder -fotos ist eine schriftliche Zustimmung des Mitarbeiters erforderlich. Diese Zustimmung endet jedoch nicht mit dem Arbeitsverhältnis, vielmehr ist eine Interessens­abwägung der Parteien vorzunehmen.

(BAG Erfurt, 8 AZR 1010/13)

 
 

 

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